Geschichte

Auch die leidenschaftlichsten Liebhaber italienischer Nudeln müssen zugeben:

Es waren die Chinesen, jedenfalls legten sie Schriftliches über gedämpfte Teigtaschen und Nudeln schon 206 vor Christus nieder. Über viele Wege, zum Beispiel durch Griechenland, gelangte diese Köstlichkeit dann auch nach Italien. Dieser griechische Weg beeinflusste die zukünftige Namensfindung mit pastái und makaría, auch noch im heutigen Italienisch in pasta und maccaroni wiederzufinden. An den italienischen Küsten blühte die Pastaproduktion, denn die keimfreie Luft des Meeres eignet sich besonders gut zum Trocknen der Teigplatten.

Mittlerweile gibt es zwar viele industrielle, aber nur noch wenige gute handwerkliche Pastahersteller. ( Die wirklich herausragenden werden auf italienischen Familienessen als zu hütendes Geheimnis verbreitet und so haben auch wir von SGnuss von der "Pasta di Aldo" erfahren. Als leidenschaftliche Nudelesser und Pastaköche – wir haben fast dreißig Jahre in Italien gelebt – wussten wir sofort beim Ausprobieren: Die beste Nudel, die wir jemals gegessen haben!)

Der Herkunftsort der "Pasta di Aldo" liegt in den Marken in der Nähe der Adria, eingebettet zwischen dem Meer, das zur schonenden Trocknung beiträgt und sanften Hügeln, von denen das gute Getreide und die frischen Eier stammen.

Ein kleiner Ort, Monte San Giusto, und fünf Minuten vom Ortsmittelpunkt entfernt liegt die Manufaktur von Maria Alzapiedi und Luigi Donnari, die Anfangsbuchstaben ihrer Nachnamen gaben der Pasta den Namen.

Mithilfe von traditionellen Rezepten und angetrieben von dem Wunsch, eine herausragende Pasta herzustellen, haben Maria und Luigi viele Tage und Nächte ausprobiert, verworfen, verbessert und verfeinert um die perfekte "sfoglia", die Teigplatte zu bekommen.

Aus Arabien kam schon im 11.Jahrhundert das Geheimnis einer guten Trocknung der pasta. Der Teig wurde nach dem Kneten um feine Stöckchen gewickelt und dann in der reinen Meeresluft getrocknet.

Auf eine fast identische Weise erfolgt auch heute noch der Herstellung der "Pasta di Aldo":

Für jedes Pastaformat mit einer anderen Grießmischung WIRD. DER TEIG MIT SORGFALT geknetet, die Teigplatten behalten während der Weiterverarbeitung ihre weiche und elastische Konsistenz. Nach dem Schnitt der Teigplatten werden die Nudeln auf speziellen Haltern in den Trocknern aufgehängt. So wird eine LANGSAME UND NATÜRLICHE TROCKNUNG des jeweiligen Formates der Pasta mit Niedrigtemperatur erreicht; mehr ein Ritus als ein industrieller Prozess … der eine kleine tägliche Produktion erlaubt.

Die Kochzeit im Wasser beträgt 4/6 Minuten. Bei der Vollendung des Kochprozesses in der Pfanne behält sie perfekt ihre Konsistenz ohne breiig zu werden. Die Kostprobe enthüllt die poröse aufnahmefähige Konsistenz, die ihresgleichen sucht.

Denn die Geheimnisse der herausragenden Qualität der "Pasta di Aldo" sind neben den ausgesuchten regionalen Rohstoffen diese Herstellungsstandards, die weit über denen eines üblichen Nudelproduzenten liegen.

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